Heilpraktiker – Ganzheitliche Heilkunde

Alte Eiche in Langenaltheim, 600 Jahre alter Baum.

Ganzheitliche Heilkunde

Die Ganzheitliche Heilkunde und der Besuch bei einem Heilpraktiker sind heute für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihrer persönlichen Gesundheitsstandards. Sie ergänzen eine schulmedizinische Behandlung oder werden von den Patienten als eigenständige therapeutische Alternative nachgefragt. Die Wurzeln der alternativen Medizin liegen in der Antike, beispielsweise der Erfahrungsheilkunde eines Hippokrates oder Galen. Im europäischen Mittelalter entwickelten Mediziner wie Paracelsus und Hildegard von Bingen dieses Wissen weiter und bereicherten die ganzheitliche Heilkunde durch ihre eigenen Erkenntnisse sowie die Integration der Volks- und Kräutermedizin in ihr ärztliches Repertoire.

Einheit von “Körper, Geist und Seele”

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich die ganzheitliche Heilkunde in Deutschland und Europa als eigenständiger Zweig der modernen Heilkunst etabliert. Sie umfasst heute die europäische naturheilkundliche Überlieferung ebenso wie außereuropäische Heilmethoden – etwa Akupunktur respektive die verschiedenen Systeme der traditionellen asiatischen Medizin – sowie moderne Diagnose- und Therapieverfahren auf natürlicher/alternativer Basis. Moderne Heilpraktiker fokussieren sich in ihrem Diagnose- und Behandlungsansatz nicht auf die vordergründigen Symptome und Beschwerden, sondern auf den ganzen Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele. Die oft sehr hohe Wirksamkeit ganzheitlicher Heilmethoden beruht nicht zuletzt auf dieser komplexen und sehr individuellen Sicht auf Krankheitsursachen und Therapien.

 

 

 

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